Bollerborn Kompanie

Die Kompanie mit Herz und Tradition!

Schützenhalle Driburger Grund

  halle driburger
1925 Am 01. März wurde beschlossen, einen festgemauerten 100-Meter-Scheibenstand im Driburger Grund zu errichten.
1926 Der Scheibenstand wurde am 16. Mai eröffnet. 13 auswärtige Vereine nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Eine Wanderkette wurde gestiftet (sie wird heute noch ausgeschossen). Erster Gewinner war Bad Lippspringe.
1927 Am 02. Januar wurde beschlossen, eine Halle an den Scheibenstand zu bauen. Von der Militärverwaltung wurde für 600 Reichsmark eine Baracke gekauft, die in Sennelager abgebrochen und per Achse (Pferd und Wagen) und Eisenbahn nach Altenbeken geschafft wurde. Geld musste bei der Spar- und Darlehnskasse geliehen werden. Kosten 6.200 RM ohne Eigenleistung. Als Bürgen traten die Schützen Lammers, Rudolphi, Blume und Mikus ein. Die Schützenhalle im Jahr 1927 nach einer Zeichnung von Ehren hauptmann Franz Klahold.
1933 Die Halle wurde mit einem Betonfußboden ausgestattet. Ange bote wurden von allen Bauunternehmern eingeholt. Den Zuschlag er hielt Franz Klahold für 164,20 RM.
1940 Die Schießhalle wurde in ein Gefangenenlager umgewandelt. Unter gebracht wurden 55 Franzosen – später ab 1941 auch russische Gefangene. Der Verein erhielt 15 Pfennig pro Mann und Tag.
 

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Die Schützen beim Ermitteln ihres Königs. Da noch keine Kleinkalibergewehre zugelassen wurden, schoss man mit einer Armbrust. Im Hintergrund die Schützenhalle im Driburger Grund um 1950.

1953 Von der Abwicklungsstelle in Celle wurde die Halle für 200 DM wieder angeboten. Dieses lehnte der Vorstand mit Zustimmung der Vereinsmitglieder jedoch ab, da die Schützenhalle vom Schützenverein gebaut und somit auch sein Eigentum sei. Die Halle ging in den Besitz des Landes über. Die Gemeinde Altenbeken erhielt die Treuhänderschaft. Nach den Bestimmungen konnte der Verein sie benutzen, hätte aber für sein früheres Eigentum Steuern und Versicherungen etc. bezahlen müssen. Dieses wurde vom Vorstand abgelehnt. Der Vorstand stellte ebenfalls Forderungen. Der Abriss der Halle erfolgte durch die Firma Klahold.
1954 In der Versammlung vom 29. August wurde beschlossen, den Schießstand im Driburger Grund wieder herzustellen.
1957 Am 25. Mai beschloss der Bataillonsvorstand den Ausbau der Schießhalle. Die Maurerarbeiten wurden dem Schützenbruder Klahold übertragen. Auch die restlichen Arbeiten wurden an ein heimische Firmen vergeben. Der heutige Festplatz im Driburger Grund wurde ebenfalls ausgebaut. Dazu werden u.a. Betonrohre verlegt, um das Wasser von der Max und Moritz Quelle unterirdisch weiter zuleiten. Riesige Mengen an Erdreich wurde angefahren, um einen Festplatz ohne Gefälle zu erhalten. Die neue Schießhalle wurde errichtet. Hierfür mussten 10.000 DM geliehen werden.
1958 Am 01. Juni wurde die neue Schießhalle eingeweiht.
1960 Der Kugelfang für das Königsschießen wurde errichtet.
1962 Der Umbau des Kleinkaliberstandes erfolgte durch Schützen der Bollerborn Kompanie unter Leitung von Hauptmann Alfred Hüsken.
 

halle driburger2 Die neu errichtete Schützenhalle im Jahr 1962.

1963  Eine Strom- und Wasserleitung wurde in den Driburger Grund gelegt.
  halle driburger3 Bild: Schützen beim Bau der Blenden für die Kleinkaliberschießan lage im Driburger Grund.
1964 Am 30. August wurde die vollautomatische KK-Anlage einge weiht. In Vertretung des erkrankten Obersts Ferdinand Georg sprach Schriftführer Franz Dreier allen freiwilligen Helfern seinen Dank für die geleistete Arbeit aus und überreichte Hauptmann Hüsken ein Gemälde des heimischen Malers Josef Bieling.
Hauptmann Alfred Hüsken führte in seiner Ansprache aus: „Mit dem Wiederaufbau der Schießanlage sei das Werk unserer Väter,welches durch den Krieg sehr gelitten habe, besser und schöner er richtet worden. Die St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken könne stolz auf diese im Hochstift Paderborn einmalige moderne Schießanlage sein“.

1967
Die Schankerlaubnis für die Halle wurde erteilt. Alle für die Halle aufgenommenen Kredite konnten vollständig getilgt werden.

1968
Der Luftgewehrstand wurde in der Halle gebaut.
1971 Eine Gasheizung und eine Telefonleitung (Nr. 586) wurden installiert. Weiterhin wurde in Eigenleistung eine wärme- und schalldämpfende Holzdecke eingebaut.
1972 Der Fußboden der Schützenhalle im Driburger Grund wurde renoviert.
1974 Der KK-Schießstand erhielt zwei neue Scheibenzuganlagen
1976 Der Toilettenanbau wurde durchgeführt.
1977 Die Toilettenanlage an der Schützenhalle im Driburger Grund wurde fertiggestellt und eingeweiht.
1983 Dach auf der Schützenhalle im Driburger Grund erneuert.
1986 Die Bollerborn Kompanie hat offiziell die Unterhaltung der Schützenhalle im Driburger Grund übernommen.
1988 Bau der Bollerbornstube. Da die KK-Anlage nicht mehr benötigt wurde, konnte der zusätzliche Raum geschaffen werden (v.l. Herbert Raabe, Karl Schadomsky, Johannes Lachenicht und Franz Klahold). Die feierliche Übergabe der Bollerbornstube erfolgte am 07. Januar 1989 durch Oberst Johannes Tegethoff. 
1993 Überwiegend Bollerborner Schützen halfen bei der Erneuerung des Daches und der Sanierung der Toilettenanlagen im Driburger Grund mit. Am 10. September feierten die Bollerborner die Fertigstellung mit einem Richtfest. Hans-Josef Schnelle (m.) hatte die Bauaufsicht und steuerte zahlreiche Arbeitsstunden bei. Ebenfalls tatkräftig halfen u.a. Josef Eilert und Christoph Nülle mit).
1997 Das neue Mobiliar der Schützenhalle im Driburger Grund wurde am 16. März im Rahmen des Kaffeetrinkens der Bollerborner Schützenfrauen eingeweiht.
2003 Im Frühjahr wurde der Thekenbereich renoviert und mit einer neuen Anlage versehen.     
2008 Die alten Gasöfen in der Schützenhalle wurden durch eine neue Heizungsanlage ersetzt.
2010 Sanierung der Herrentoilette. Die elektrischen Druckknöpfe der Spülung mussten durch mechanische ersetzt werden. Hauptmann Hubert Buschmeier legte selbst Hand an und verlegte neue Fliesen (Foto).
2011 Im April wurden die alten einfach verglasten Fenster der Halle gegen doppeltverglaste Ausführungen ausgetauscht. Das Bataillon und der Hallenbauverein gewährten einen finanziellen Zuschuss. Der Restbetrag wurde von der Bollerborn Kompanie aufgebracht.